Eine solide und blühende Wirtschafte

Die Nähe zu Deutschland, der Schweiz, Luxemburg und Belgien, aber auch der Rhein, wichtigster Handelsweg auf dem Wasser in Europa, stellen eine große Stärke für Straßburg dar, deren Wirtschaft sich hervorragend diese privilegierte geographische Situation zu Nutzen gemacht hat. Die Präsenz der europäischen Institutionen und die Einrichtung des Eurodistrikts Straßburg – Ortenau tragen ebenfalls zu dieser wirtschaftlichen Dynamik bei.


Wirtschaft

In Straßburg befinden sich somit:

> Der zweitgrößte Binnenhafen Frankreichs, mit einem jährlichen Frachtaufkommen von 9 Millionen Tonnen (Stand 2008).

> Internationale Kongresse (jährlich mehr als 100) und Messen (jährlich fast 50), die Straßburg an den 2. Platz in Frankreich (nach Paris).

> Zahlreiche ausländische oder internationale Unternehmen, die sich in der unmittelbaren Umgebung angesiedelt haben, wie Steelcase, Kraft Foods, Sanofi-Aventis, Johnson Controls, Alcatel-Lucent, Kronenbourg, Eli Lilly, Heineken, Clestra-Hauserman, General Motors, Delphi, Soprema.

> Leistungsstarke Industriezentren, von denen einige der Hochtechnologie gewidmet sind (wie das Innovationszentrum von Illkirch auf einer Fläche von 170 Hektar) oder auch dem Tertiärbereich (wie das Europäische Unternehmens-Zentrum).

> Ein sehr breites Angebot an Dienstleistungen, die unter anderem die Stadt zu einem der ersten Finanzplätze Frankreichs machen (13 Bankhäuser haben hier ihren Unternehmenssitz), der für sein großes technisches Know-How im internationalen Bankenverkehr anerkannt ist.

> Eine große Vielfalt der Industrien, mit Schlüsselindustrien wie der Chemie, Automobil-Zulieferern oder der Lebensmittelproduktion (400 Unternehmen, 15.000 Mitarbeiter).

> Innovations-Zentren mit internationalem Ruf, besonders im Bereich der Wissenschaften des Lebens und lebender Organismen, mit denen sich 40 % der Wissenschaftler beschäftigen.