Jacques Bigot, Präsident der Stadt gemeinschaft Straßburg


Biographische Eckdaten

J.Bigot
Geboren am 31. Juli 1952 in Straßburg. 1970 Diplom der Höheren Studien des Privatrechts von der Rechtsfakultät in Straßburg.

Seit 1975 Mitglied der Anwaltskammer Straßburg, spezialisiert auf Wirtschaftsrecht und Personenrecht. Wird im gleichen Jahr Mitglied der Sozialistischen Partei.

Zwischen 1978 und 1983, Mitglied des Beirats der Anwaltskammer Straßburg und Vorsitzender der lokalen Sektion der Anwalts-Gewerkschaft in Frankreich.

1983 kandidiert er zum ersten Mal bei einer Stadtratswahl auf einer sozialistischen Liste in Illkirch-Graffenstaden, einer Nachbargemeinde von Straßburg. Er wird Stadtrat in der Opposition.

Ab den 80er Jahren kristallisiert sich das Verbraucherrecht als eines seiner zentralen Themen heraus:

> Von 1986 bis 1993 ist er Vorsitzender der Verbraucherkammer des Elsass, in der die 13 Verbraucherverbände der Region organisiert sind. Er hat ebenfalls einen Sitz im Nationalen Verbraucherrat inne

> Von 1993 bis 1996 steht er Euro-Info- Consommateurs (EIC) vor, einer zweistaatlichen Einrichtung, in der die Aktivitäten im Verbraucherbereich der Grenzregion zwischen dem Elsass und Baden-Württemberg gemeinsam organisiert werden

> Gleichzeitig wird er zum Vize-Präsidenten des Europäischen Interregionalen Verbraucherinstituts in Lille ernannt, wo er ein von der Europäischen Gemeinschaft unterstütztes Projekt startet, bei den es um den Rechtsbeistand und die Regelung von Streitigkeiten in grenzüberschreitenden Verbraucherfragen geht.

1995 gewinnt er die Wahlen zum Stadtrat und wird Bürgermeister von Illkirch-Graffenstaden.
2001 wird er wiedergewählt und erhält 2008 bei seiner erneuten Wahl fast 70 % der abgegebenen Stimmen.

Zwischen 1995 und 2001 übt er das Mandat des Vize-Präsidenten der Stadtgemeinschaft Straßburg aus, mit dem Fachressort der Wirtschaftsentwicklung.

1998 wird er als Spitzenkandidat der sozialistischen und grünen Liste bei den Regionalwahlen in den Regionalrat des Elsass gewählt, wo er Vorsitzender der sozialistischen Fraktion wird.

Bei den Wahlen 2004 wird er in dieser Position bestätigt. Nach dem Sieg bei den Stadtratwahlen 2008 wird er zum Präsidenten der Stadtgemeinschaft Straßburg gewählt und gleichzeitig Präsident des Verbands der Stadtgemeinschaften Frankreichs.